Eigentlich meint Phoebe, Prostituierte, Spezialität Domina, nur zu einem normalen Job in ein Londoner Hotel gerufen zu werden. Doch der alte Herr, der auf sie wartet, will etwas ganz anderes: eine Zeugin nämlich für sein Geständnis, in dem er ein Leben voller Verbrechen beichtet - und mit dem er den Mörder seiner beiden Ehefrauen hinter Gitter bringen will. Unversehens wird das Ganze lebensgefährlich für Phoebe - bis sich der unscheinbare Wandschrank des Hotelzimmers als eine Art Zeitmaschine erweist. Sollte es möglich sein, längst geschehene Verbrechen zu verhindern? Reichen die Schatten der Vergangenheit bis in die Gegenwart? Können sich Menschen ändern?

Der Kurs hat Corona die Zähne gezeigt: Nach zwei Monaten Zwangspause wurde seit Ostern mit verdoppeltem Einsatz geprobt, um endlich wieder ein Stück in Bayreuths schönsten Schultheaterkeller (mit hervorragendem Lüftungssystem übrigens!) zu bringen. An vier Abenden in der letzten Juliwoche zu sehen! Eintritt frei, wegen der coronabedingt stark reduzierten Platzzahl ist aber eine telefonische Kartenreservierung unter 759830 sinnvoll.

Flexibilität ist angesagt in diesen Zeiten - daher bitte am Vortag nochmal auf die GMG-Homepage sehen, ob sich an Zeit oder Ort der Aufführungen noch etwas geändert hat!






Dramatisches Gestalten

Seit 1995 bietet das GMG den Oberstufenschülern einen eigenen Theatergrundkurs an. Unter dem Namen "Dramatisches Gestalten" hatten die Kollegiaten aus K12 15 Jahre lang die Möglichkeit, für Engagement, Kreativität und Spaß als Lohn gute Halbjahresleistungen zu erwerben. Seit der Reform der Oberstufe wurde das "Dramatische Gestalten" am GMG zunächst zweimal als P-Seminar, dann als Profilfach angeboten. (Daher gab es in den Jahren 2010 und 2011 jeweils zwei Produktionen dieser Oberstufentheatergruppe.) Inzwischen läuft der Kurs als eine Mischung aus P-Seminar und Profilfach.
In einem Kurs "Dramatisches Gestalten" wird - im Regelfall - zunächst im ersten Halbjahr eine Menge nützlicher und spannender Übungen absolviert, Atemübungen, Übungen zum Sprechen und zur Körpersprache und Pantomime, aber auch Lockerungs-, Gruppen- und Improvisationsübungen. Ganz von der Anwendung im Theater abgesehen erarbeiten sich die Schüler hier Grundlagen des öffentlichen Auftretens, z.B. bei Referaten und Präsentationen, aber sie entfalten auch Kreativität bei den Gestaltungsübungen. Außerdem wird "nebenher" gemeinsam ein Projekt für das zweite Halbjahr gesucht und ausgewählt.

Diese Projekte waren bislang ausnahmslos abendfüllende Theaterstücke, die gegen Schuljahrsende im GMG-Theaterkeller mehrfach zur Aufführung kamen und für die der Kurs immer viel Beifall und Kritikerlob für sich verbuchen konnte.

Die Liste der Stücke bisher:
1996 "Gott" von Woody Allen
1997 "Der Zerrissene" frei nach Nestroy
1998 "Der Eunuch" von Terenz
1999 "Ein Sommernachtsliebestraum" von Woody Allen
2000 "Porträt eines Planeten" von Friedrich Dürrenmatt
2001 "Scherzatironie" frei nach Grabbe
2002 "Die Familie Schroffenstein" von Heinrich v. Kleist
2003 "Der grüne Kakadu" von Arthur Schnitzler
2004 "Zwischen zwei Bossen" von und nach Goldoni
2005 "Wächter des Horizonts" nach einem Konzept von Ramon Pierson
2006 "Der letzte Fallokrat" ("La Culotte") von Jean Anouilh
2007 "Lysistrata" von Aristophanes
2008 "FAUST" von Goethe
2009 "BRIM oder: So wild ist es in unseren Wäldern schon lange nicht mehr" von Theresia Walser
2010 (Sommer) "Was Ihr wollt" von Shakespeare
2010 (Winter) "Tod" von Woody Allen
2011 (Frühling) "Die Leiche in der Badewanne" von Mike LaMarr
2011 (Sommer) "Der Herr des Hasen" von Daniel Stenmans
2012 "Die Neuen Räuber" frei nach Schiller und Petra Seedorff
2013 "Die Frauen von Metzelsreuth" von Norbert Franckh
2014 "Ulysses" nach Ludvig Holberg
2015 "The Tempest - Der Sturm" von Shakespeare
2016 "Ringo" von Klaus Ziegler
2017 "Ein schräges Paar" von Neil Simon
2018 "Hamlet" von William Shakespeare
2019 "Raus aus Bayreuth" von Lukas Moodysson
2020 (leider ins Wasser gefallen:) "Tiefes Wasser" von Andreas Keßler

Und aktuell im Juli 2021 (toitoitoi)


Schatten der Vergangenheit

von Alan Ayckbourn


StD Hofmann