Unser Projekt 2009:



Anmerkungen zu unserem





Ein schöner, gepflegt-langweiliger Beriesel-Theaterabend, was? Falsch gedacht!
Wenn Sie glauben, Sie könnten sich hier zurücklehnen und sich von unserem Stück eine Meinung aufdrängen lassen, sollten Sie am besten wieder gehen, sich zu Hause vor den Fernseher setzen und sich bemüllen lassen. Danach genießen Sie das eklige Gefühl, einfach mal wieder sinnlos Zeit verschwendet zu haben.


Sollten Sie sich trotz dieser groben Ansprache entschieden haben zu bleiben, können wir Ihnen nur gratulieren. Unsere Figuren im Stück zeigen leider nicht so viel Charakterstärke: Sie fliehen aus ihrem Alltag, anstatt ihr Leben zu verändern. Sie spielen andere Personen und Persönlichkeiten, sie wechseln ihre Rollen. Knabe „Weiß“ z. B. hat ein Faible für Liebesgeschichten. Genauso wie Übür, der Türke. Oder der giesgrämige Pole Kirk. Oder wie der unglückliche Grieche am Grill. Sind diese vier etwa ein und dieselbe Person? Freilich werden sie von drei verschiedenen Schauspielern gespielt. Das könnte allerdings auch nur daran liegen, dass wir im Kurs zu viele Schauspieler hatten?

Fiktion und Realität fließen ineinander. Das heißt: Sie brauchen volle Konzentration, um in diesem Gewirr die Wahrheit zu entdecken. Ein kleiner Tipp: Achten Sie auf gewisse Farben!

 

 

Zwei Begriffe – geklärt von der wikipedia:

Fernsehen:

unterscheidet sich vom Lesen dadurch, dass der Betrachter oder Zuschauer sein Blickfeld nicht nur auf ein kleines Detail einer Darstellung, sondern überwie­gend auf ein Gesamt­bild richtet, dieses ist beim Fernsehen meist bewegt.

Bahnhof:

Ebenso, wie Bahnsteige nicht unbedingt eines Bahnhofs bedürfen (Haltepunkte auf der freien Strecke), gibt es ande­rerseits Bahnhöfe, die keinen Reisendenzugang (Bahn­steige und Empfangs­gebäude) haben.

 

 

 

Sprüche aus     

Knabe Blau

„Der Fernseher ist die allerbeste Amme.“

 

Irene

„Die Stadt ist ein großer Brief an mich, verstehn Sie, auf jeder Mauer steht, wann kommst du wieder? Ich liebe dich. Was wird aus uns?“

 

Helga

„Ja, du wirst es mir nicht glauben, Brax, ich habe ihn verkuppelt, zap zap, mit der Fernbedienung, zap zap, zum Mädchen namens Bille.“

 

Friedel

„Irgendwann wächst in der Brust heimlich ein Gestrüpp, da kommt man nur noch mit dem Messer durch, und in den Köpfen wühlt ein Wahnsinn - prost Mahlzeit, da bricht das Paddel ab und tschüß ade flussabwärts.“

 

Natalie

„Also manchmal, da gibt es Leute, die haben mich irgendwo schon einmal gesehen, wo ich noch gar nie war, dann sagen sie, Sie! Sie haben wir doch schon mal gesehen, genau Sie, nur ein bisschen kleiner!“

 

Marie

„Ja, ich hab unters Sofa gebrochen, und es hat nicht mal was genützt.“

 

Hans Rudi

„Irgend jemand in meiner Nähe muss die Tür zur Hölle nicht mehr ganz zugemacht haben, anders lässt sich das gar nicht erklären.“

 

Luzi

„Also ich werde mal ein Tee­häuschen haben, drum­herum pflanze ich nur Schilf, Schilf, Schilf, ein Baum wäre schon zu laut.“

 

Knabe Weiß

„Ich frag mich, was ist ein Kuss? Ein Kuss, der einen so durch­zündet bis tief un­ter die eignen Füße. Ich weiß nicht, was meine Zun­ge beim Küssen weiß.“

 

Brax

„Und plötzlich sieht man sein eigenes Regal da draußen untergehen wie eine Zeit, die es nicht mehr gibt ... “

 

Rita

„Unser Fernseher, der übertreibt manchmal. Der hält sich manch­mal nicht mehr an die Grenzen.“

 

Knabe Orange

„Du hast ´nen Waffenmeister nötig!“

 

 

 

 

     Besetzung:

Wegen einer Erkrankung von Arkadij Dell mussten
Julien Zigan und Lena Saenger kurzfristig dessen Rollen übernehmen.

 

Knabe ORANGE

 

Arkadij Dell Julien Zigan

= Bahnarbeiter Sz.1

 

Mareike Schamel

= Bahnarbeiter Sz.2

 

Mona Heider

= Bahnarbeiter Sz.3

 

Ark. Dell Lena Saenger

 

 

 

Knabe BLAU

 

Felix Thiem

= BRIM

 

Nadia Schmidt

= Frau Alberti

 

Mareike Schamel

= Fred, der Mörder

 

Felix Thiem

 

 

 

Knabe WEISS

 

Martin Reger

= Übür, Türke

 

Julien Zigan

= Kirk, Pole

 

Dmitrij Dobrovinsky

= der Grieche

 

Julien Zigan

 

 

 

Hans-Rudi

 

Dmitrij Dobrovinsky

= Brax

 

Julien Zigan

= Friedel

 

Martin Reger

 

 

 

Rita

 

Mona Heider

= Helga

 

Lena Saenger

= Marie

 

Mareike Schamel

 

 

 

Luzi

 

Lena Saenger

= Irene

 

Nadia Schmidt

= Nathalie

 

Mona Heider

 

Souffleuse & Rundumhilfe:       Trang Nguyen

Bühnenbild & Requisiten:         der Kurs mit Hilfe von
Sophia Kaiser, Florian Schreiner & Tom Schöffel

Kostüme und Schminke:         der Kurs mit Hilfe der
Villa Kunterbunt, Bindlach

Regie:                                         der Kurs

Leitung:                                      Elmar Hofmann



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